...

ch lese im Moment "Magic Cottage - Das Haus auf dem Land" von James Herbert, mit dem vielversprechenden Untertitel "Dies ist - bei Gott - keine Gute-Nacht-Geschichte"

Ein junges Paar, er Musiker, sie Illustratorin, ziehen in ein kleines Cottage irgendwo im englischen Ländlichen nirgendwo. Zuerst sind sie wahnsinnig verliebt in das wundervolle Cottage, seine Atmosphäre, seine 'Magie'... doch dann beginnt sich alles irgendwie zu verändern... und dann sind da auch noch die Leute aus dieser Sekte nebenan, die irgendwie ein bisschen ZU freundlich sind...

Von der Beschreibung her eine Geschichte wie man sie schon dutzendmal gelesen gesehen zu haben glaubt, überzeugt weiterzulesene hat mich aber, dass auch darauf, dass die Story an sich nichts neues ist, im Buch eingegangen wird:

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Zitat aus dem Buch, Seite 10

Sie haben den Film gesehen, Sie haben das Buch gelesen... Sie kennen das; es war schon so oft da: Das junge Paar findet das Haus seiner Träume, die Frau ist überglücklich, der Mann freut sich auch, hat sich allerdings besser unter Kontrolle; sie ziehen ein, die Kinder (normalerweise eins von jeder Sorte) toben durch die leeren Räume. Aber WIR wissen, das hier irgend etwas nicht stimmt, denn wir kennen den Titel und haben Eintritt bezahlt.
Langsam kommen die DINGE ins Rollen. Etwas schlimmer lauter in jenem abgeschlossenen Raum, den man nur über quietschende alte Treppenstufen erreicht, oder es atmet ETWAS im Keller unten, und der ist möglicherweise sowieso auch der Eingang zur Hölle.
Sie kennen die Geschichte. Zunächst einmal bemerkt Papi gar nicht, dass seine Familie um ihn herum durchdreht - er glaubt einfach nicht an das Übernatürliche oder an Dinge, die nachts durch die Gegend schlurfen, und natürlich existieren für ihn auch keine Vampire. Bis auch ihm etwas zustößt. Dann ist die Hölle los, buchstäblich.
Das ist ihnen so vertraut, als hätten sie die Geschichte selbst geschrieben.
Okay, die hier ist ähnlich. Aber doch anders.

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Ich bin jetzt etwas über die Hälfte des Buches und es gefällt mir sehr gut. Es ist ein eher stilles Buch, kein Splatter-Horror, kein Stephen-King-Horror (was ja auch net schlecht ist), sonder eher leiser feiner Grusel, mit Andeutungen und kleinen Hinweisen.
Manchmal hat man als Leser fast das selbe Gefühl wie die Hausbesitzer, man weiß zwar das grade etwas ganz ganz seltsames geschehen ist, dass einfach nicht normal ist, andererseits ist doch jetzt wieder alles normal und schön, das kann doch grade nicht wirklich passiert sein...
24.9.05 12:00

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