Buch - Staben

Montag, 1. Mai 2006

Oh Merlin

Woran merke ich dass ich zu viel von dieser wunderwunderschönen genial geschriebenen Harry-Potter-Fanfiction von einer Freundin gelesen habe?

Daran dass ich meine Sätze mit einem 'Oh Merlin' beginne *ggg*

Spaß beseite, die Fanfiction ist wirklich wirkich wirklich empfehlenswert, und das sage ich als Nicht-Harry-Potter-Möger...
(Harry Potter kommt in den gesamten Geschichten auch nur ein kurzes mal wirklich vor)...
Es ist sozusagen Harry Potter für und mit Erwachsenen... wirklich gut...

LESEN! ;)

Sonntag, 6. November 2005

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Otherland (Vorsicht Spoiler)

Ich lese gerade Otherland - Stadt der goldenen Schatten von Tad Williams, dem Autor meiner Lieblingsfantasysaga 'Der Drachenbeinthron'.

Ich bin fast am Ende des ersten Bandes und nun ist es Tad Williams gelungen mich zu überraschen, wie es zuvor selten einem Autor gelungen ist...

In diesem Buch gibt es einen 14-jährigen Jungen, Orlando, eine der Hauptpersonen... man erfährt immer wieder, dass der Junge krank ist und vermutlich nicht mehr lange zu leben hat und sich deshalb so verbissen auf die Suche nach dieser 'Vision' macht, die er hatte, es wird jedoch nicht erwähnt woran der Junge erkrankt ist.
Also im Kopf die 'Standartkrankheiten' durchgegangen, die Autoren so gerne Verwenden 'Leukämie, Aids, Krebs, etc.', irgendwas davon wirds schon sein und wieder abgehakt.

Und dann dieser eine Satz: "Ich habe Progerie..." und ein richtig schöner Holzhammereffekt den er auf mich hatte. (Dieser Holzhammer ist vermutlich leider bei vielen anderen Leuten nicht effektiv, da Progerie eine relativ unbekannte, da sehr selten vorkommende Krankheit ist...)
Schnell nochmal viele Stellen im Buch durchgeblättert... Stimmt, nirgends wird beschrieben wie Orlando denn aussieht, was aber bei mir untergegangen ist da die Beschreibungen der Personen sowieso meist erst nach und nach im Lauf der Geschichte erfolgen...

Ich finde es sehr erstaunlich dass Williams hier ausgerechnet diese Krankheit gewählt hat und bin höchst gespannt wie er im weiteren Verlauf der Geschichte damit umgehen wird.
Aber ich finde es auch interessant und gut dass er diese Krankheit ausgewählt hat, denn bis auf die alljährlichen 'Ach guckt mal die armen entstellten kleinen dutzidutzi-Kinderlein'-Berichte bei SternTV hört man nur sehr sehr selten etwas über Progerie...

Für alle die nicht wissen was Progerie ist, ein kleiner Auszug aus dem Wikipediaartikel :

"Progerie (auch Progeria - wörtlich: "frühes Alter" -, Progeria Infantilis oder Hutchinson-Gilford-Syndrom abgekürzt HGPS) ist eine sehr seltene Erbkrankheit, die ein vorzeitiges, überschnelles Altern verursacht. (...) Auffälligstes Merkmal ist eine vorzeitige Vergreisung der betroffenen Kinder. Symptome der Erkrankung sind Haarausfall, Arterienverkalkung, Kleinwuchs, Verlust des Unterhaut-Fettgewebes und Osteoporose. Die Kinder werden unauffällig geboren und entwickeln erste Symptome im Alter von 6-12 Monaten. Die häufigsten Todesursachen sind Herzinfarkt und Schlaganfall, die bereits im Kindes- oder Jugendalter auftreten. Das Altern verläuft fünf- bis zehnmal schneller als bei Menschen ohne diese Besonderheit."


Ich bin sehr gespannt wie das Buch weitergehen wird und wie sich die Geschichte für Orlando weiter entwickeln wird....
(auch wenn ich gerade feststellen musste dass es die weiteren 3 Bände nicht als Taschenbücher gibt )
1.11.05 11:39

Samstag, 5. November 2005

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ch lese im Moment "Magic Cottage - Das Haus auf dem Land" von James Herbert, mit dem vielversprechenden Untertitel "Dies ist - bei Gott - keine Gute-Nacht-Geschichte"

Ein junges Paar, er Musiker, sie Illustratorin, ziehen in ein kleines Cottage irgendwo im englischen Ländlichen nirgendwo. Zuerst sind sie wahnsinnig verliebt in das wundervolle Cottage, seine Atmosphäre, seine 'Magie'... doch dann beginnt sich alles irgendwie zu verändern... und dann sind da auch noch die Leute aus dieser Sekte nebenan, die irgendwie ein bisschen ZU freundlich sind...

Von der Beschreibung her eine Geschichte wie man sie schon dutzendmal gelesen gesehen zu haben glaubt, überzeugt weiterzulesene hat mich aber, dass auch darauf, dass die Story an sich nichts neues ist, im Buch eingegangen wird:

~~~~~

Zitat aus dem Buch, Seite 10

Sie haben den Film gesehen, Sie haben das Buch gelesen... Sie kennen das; es war schon so oft da: Das junge Paar findet das Haus seiner Träume, die Frau ist überglücklich, der Mann freut sich auch, hat sich allerdings besser unter Kontrolle; sie ziehen ein, die Kinder (normalerweise eins von jeder Sorte) toben durch die leeren Räume. Aber WIR wissen, das hier irgend etwas nicht stimmt, denn wir kennen den Titel und haben Eintritt bezahlt.
Langsam kommen die DINGE ins Rollen. Etwas schlimmer lauter in jenem abgeschlossenen Raum, den man nur über quietschende alte Treppenstufen erreicht, oder es atmet ETWAS im Keller unten, und der ist möglicherweise sowieso auch der Eingang zur Hölle.
Sie kennen die Geschichte. Zunächst einmal bemerkt Papi gar nicht, dass seine Familie um ihn herum durchdreht - er glaubt einfach nicht an das Übernatürliche oder an Dinge, die nachts durch die Gegend schlurfen, und natürlich existieren für ihn auch keine Vampire. Bis auch ihm etwas zustößt. Dann ist die Hölle los, buchstäblich.
Das ist ihnen so vertraut, als hätten sie die Geschichte selbst geschrieben.
Okay, die hier ist ähnlich. Aber doch anders.

~~~~~

Ich bin jetzt etwas über die Hälfte des Buches und es gefällt mir sehr gut. Es ist ein eher stilles Buch, kein Splatter-Horror, kein Stephen-King-Horror (was ja auch net schlecht ist), sonder eher leiser feiner Grusel, mit Andeutungen und kleinen Hinweisen.
Manchmal hat man als Leser fast das selbe Gefühl wie die Hausbesitzer, man weiß zwar das grade etwas ganz ganz seltsames geschehen ist, dass einfach nicht normal ist, andererseits ist doch jetzt wieder alles normal und schön, das kann doch grade nicht wirklich passiert sein...
24.9.05 12:00

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Gerade fertiggelesen: Tanja Kinkel, "Die Löwin von Aquitanien" (zum vierten Mal gelesen)

Ein wundervolles Buch über eine wundervolle Frau, stark wie ein Fels, ehrgeizig und stolz und doch so gefühlvoll...
Eine farbenfrohe Erzählung, die einem das 12. Jahrhundert und die Zeit von Richard Löwenherz ganz nahe bringt, es einen beinahe sehen lässt...
Beeindruckend und auf jeden Fall empfehlenswert!
22.11.04 12:53

Bücherwurm

Ich liebe es, dieses Gefühl wenn ich ein Buch fertiggelesen habe... die Aufregung über das Ende, auch wenn ich es schon auswendig kenne, da ich das Buch zum fünften Mal lese, die leise Wehmut, da das Ende eines Buches für mich beinahe einem Abschied von lieben Freunden gleichkommt, denn ich muss aus ihrem Leben scheiden und werde sie nicht mehr weiter begleiten können...
Die Gefühle die einen (oder auch nur mich) übermannen, wenn man ein gutes Buch liest, der Schmerz, die Freude, die Trauer und die Liebe der Persönlichkeiten...
So gut Filme auch sind, ich glaube sie werden niemals dem Zauber der Gefühle eines guten Buches gefährlich werden können....

Eben fertiggelesen: Tanja Kinkel - Die Schatten von La Rochelle (zum fünften Mal gelesen)
17.11.04 11:35

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